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Überblick: Lademittelmanagement in PROLAG TRANSPORT

Für Transparenz in Ihren Lademitteln sorgen ab Release 3.1 die Funktionalitäten des Moduls Lademittelmanagement. Das wichtigste Programm für den Überblick über Ihre tauschfähigen Lademittel ist das neue Programm Lademittelkonten, jedoch berührt dieser Prozess auch viele bereits vorhandene Programme:

  • in der Mandantenverwaltung aktivieren Sie die automatische Verbuchung von Lademitteln aus Aufträgen
  • in der Adressenverwaltung können Sie einzelne Adressen von der Lademittelkontenführung ausschließen
  • im Auftrag erfassen Sie Lademittel in den Auftragspositionen
  • im Zuge des Verladungen prüfen erfolgt die Buchung von Lademitteln aus Aufträgen,Aufträgen, sowie die Erfassung von Tauschvorgängen
  • für den finanziellen Ausgleich von Lademittelschulden oder -guthaben nutzen Sie die Zusatzabrechnung.

Standardmäßig werden in PROLAG TRANSPORT Lademittelkonten für Europaletten und Gitterboxen geführt. Sollten Sie eine Kontenführung für andere/ weitere Lademittel benötigen, so wenden Sie sich gerne an Ihren Ansprechpartner bei der CIM GmbH. Diese Konten werden durch verschiedene Aktionen mit Buchungen gefüllt:

  • automatische Lademittelbuchungen entstehen durch Lademittel, die Sie in Aufträgen erfasst haben und werden (wie der Name sagt) automatisch vom System generiert
  • manuelle Lademittelbuchungen entstehen durch das Erfassen von Tauschvorgängen oder durch manuelle Einzelerfassung zu Korrekturzwecken
  • Saldobuchungen können Sie optional bilden, wenn Sie den Stand eines Lademittelkontos zu einem bestimmten Stichtag mit Ihrem Geschäftspartner abgestimmt haben und diesen Stand festschreiben wollen. Lesen Sie mehr darüber auf der Seite Saldobuchungen.

Einen Überblick über Ihre Lademittelströme bietet Ihnen die zentrale Ansicht Lademittelkonten. Außerdem finden Sie alle Buchungen im Lademittel-Research, wo Sie wie gewohnt Buchungen suchen, erfassen  und bearbeiten können.

Lademittelbuchungen werden immer mit einer korrespondierenden Gegenbuchung gebildet, so wie Sie es auch aus der Finanzbuchhaltung kennen. Die Gegenbuchung erfolgt immer für die Basisadresse des Mandanten (also Sie selbst). 

Zahlen-Beispiel: Lademittelbuchung mit Gegenbuchung

Sie transportieren Ware auf 20 Europaletten vom Versender A zum Empfänger B. A übergibt Ihnen also mit der Ware 20 Europaletten. Auf dem Lademittelkotno von A wird dies als Abgang verbucht und A hat anschließend Ihnen gegenüber eine Forderung von 20 Europaltten. B erhält von Ihnen mit der Ware 20 Europaletten, es handelt sich also um einen Zugang bei B und es entschsteht eine Verbindlichkeit Ihnen gegenüber.

Die Buchungen lauten entsprechend:

Versender A Europaletten -20
Basisadresse Europaletten +20
Empfänger B Europaletten +20
Basisadresse Europaletten -20

Lesen Sie auf den folgenden Seiten, 

  • wie Sie die Lademittelkontenführung pro Mandant und Geschäftspartner aktivieren und deaktivieren können.
  • was beim Verladungen prüfen mit Lademitteln passiert und
  • wie Sie mit den Programmen Lademittelkonten und Lademittelbuchungen (Research) umgehen.